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KFC: Boris-Team bläst zur „Attacke Aufstieg“

KFC: Boris-Team bläst zur „Attacke Aufstieg“
KFC-Trainer Michael Boris gab auch im letzten Spiel vor der Winterpause die Marschroute vor. FOTO: Samla
Krefeld. Morgen wird es für den KFC Uerdingen wieder ernst. Die Blau-Roten starten um 15 Uhr mit dem Nachholspiel beim 1. FC Mönchengladbach in die Aufholjagd auf den Wuppertaler SV Von Peter Reuter


Die Ergebnisse der Vorbereitung - ob gut oder schlecht - haben keinen Wert mehr. Ab morgen bläst der KFC Uerdingen zum Angriff auf die Tabellenspitze der Oberliga. Dafür sind Siege in Serie von Nöten, wenn man den Rückstand auf den bisherigen Spitzenreiter Wuppertaler SV (fünf Zähler) aufholen will. Den Anfang für die "Attacke Aufstieg" soll morgen (15 Uhr) das Spiel beim 1. FC Mönchengladbach machen. Unter den Augen der Konkurrenz, die erst am kommenden Wochenende in die die Rest-Rückrunde startet, kann der KFC heute schon eine Duftmarke setzen. "Das Team hat ein Ziel vor Augen, klar sind alle heiß darauf. Es gibt für die Spiele keine bessere Zeit, als die zwei Stunden am Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr", erklärte Trainer Michael Boris auf dem Fantreffen am Freitagabend.


Während der Winterpause hat der Klub seinen Kader noch einmal ein wenig umgekrempelt. Mit Pascal Schmidt, Danny Rankl und Georgios Efthimion kamen hochkarätige Akteure dazu. Dennoch darf das Team um Kapitän Timo Achenbach den Aufsteiger aus der niederrheinischen Nachbarstadt nicht unterschätzen. Das hat spätestens die Niederlage im Test gegen Landesligist Nettetal am vergangenen Wochenende gezeigt, in dem der KFC viel zu weit nach vorne rückte und dann eiskalt ausgekontert wurde. "Da haben wir nicht richtig agiert. Das wird uns morgen sicher nicht noch einmal passieren", so Boris.
Während er nur um den Einsatz von Silvio Pagano bangen muss, der fast die gesamte Vorbereitung verpasste, hat sein Gegenüber, Stephan Houben, größere Personalsorgen. Der Aufsteiger muss wohl auf Abwehrspieler Dominik Dohmen und Mittelfeldass Kisolo Biskup verzichten.

FAN-INFO
Aus Sicherheitsgründen können KFC-Fans nur den Eingang an der Breitestraße benutzen und dürfen nicht auf die Tribüne. FC-Fans sollen nur den Eingang am Jahnstadion (gegenüber dem RSV-Stadion) benutzen.